Husky-Rasse: Jakutischer Laika

Der Jakutische Laika ist eine Hunderasse, die bisher von russischen Verbänden, nicht aber vom Weltverband, der FCI, anerkannt ist. Die russische Rasse gehört zu den nordischen Schlittenhunden und wurde als nordischer Allrounder (ähnlich dem Schäferhund) gezüchtet.

Entstanden sind die Jakutische Laikas um 1600 n.Chr. in einer abgelegenen Region in Sibirien an einem Fluss namens Hundefluss (Kolyma-Fluss). Dort brauchte man die Hunde für vielfältige Aufgaben, vor allem dem Transport von Menschen und Gegenständen mit dem Schlitten. Ohne die Hilfe dieser Hunde wäre auch die Jagd und das gesamte Überleben kaum möglich gewesen. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren die Laikas so gut wie ausgestorben. Das konnte durch eine gezielte Nachzucht verhindert werden. Im Jahre 2002 kamen die ersten Exemplare auch nach Deutschland.

Optisch besteht eine gewisse Ähnlichkeit der Laikas mit dem Siberian Husky: Der Jakutische Laika ist ein schlanker, aber kräftiger Hund. Der Laika hat ein wetterfestes, gerades und längeres Fell mit dichter Unterwolle, schöner Halskrause und buschiger Rute. Die Fellfarbe muss immer Weißgescheckt oder Weiß sein.
Mit seinen durchschnittlich 55 cm Schulterhöhe und dem längeren Rücken ist er genau wie der Husky ein mittelgroßer Hund. Der Kopf soll keilförmig sein, aber dennoch einen so genannten Stop aufweisen, der Fang ist mit einem Scheren- oder Zangengebiss ausgestattet. Der Hund hat mandelförmige, weit gesetzte Augen in Blau, Braun oder Odd-Eyed. Die Nase kann schwarz oder braun sein. Je nachdem sind auch die Augenlidränder gefärbt. Die Ohren sind weit gesetzt und stehend oder halb-stehend. Der Gang ist leicht und federnd. Es handelt sich beim Laika und einen schnellen Hund, der aggressiv auf Beutetiere geht.
Der Jakutische Laika kann als Hütehund oder Schlittenhund, dank seines gut ausgeprägten Jagdtriebes auch als Jagdhund eingesetzt werden. Der Laika gilt als anspruchsloser Hund, der in rauen klimatischen Verhältnissen als Arbeitshund eingesetzt werden kann. Er soll freundlich zu Angehörigen und wachsam gegenüber Fremden sein.

Die Haltung in gemäßigtem Klima ist möglich, es sollte jedoch beachtet werden, dass der Laika ein ausgesprochener Arbeitshund ist, der eine Aufgabe braucht. Vor allem der ausgeprägte Jagdtrieb, in ursprünglichem Einsatz erwünscht, kann bei der Haltung als reiner Begleithund problematisch werden.

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