Schlittenhunde Trails Kanada und USA

Eine Reise fernab der Zivilisation, im Einklang mit der Natur; eine Tour mit einem Hundeschlitten ist ein Synonym für diese Sehnsucht. Insbesondere der Norden der USA sowie Kanada sind aufgrund der endlosen Weiten perfekt für Hundeschlittentouren geeignet.

Hundeschlitten mit Musher

Iditarod

Das anspruchsvollste Hundeschlittenrennen ist das Iditarod, doch die Route ist auch jenseits des alljährlichen Wettkampfs populär. 1850 Kilometer führt die Strecke durch die eisigen Gefilde Alaskas. Der Trail umfasst eine nördliche und eine südliche Route. Der Pfad gilt als die Königsdisziplin, wenn Sie keine Erfahrung im Bereich Schlittenhundetouren haben, ist ein Guide empfehlenswert. Das Iditarod ist ein Großereignis in der Region, weshalb es zahlreiche Zuschauer anlockt, die nicht am Rennen teilnehmen.
Wer sich dem Reiz der Route nicht entziehen kann, sollte mit einem Teilabschnitt beginnen.
Anfänger sind mit anderen Trails besser beraten.
Mehr Infos dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Iditarod

Lac-Castor

Eine der schönsten Routen Kanadas führt um den Lac-Castor. Mit einer Gesamtlänge von 9,82 Kilometern ist sie auch für Einsteiger geeignet.
Der See wurde künstlich angelegt und ist im malerischen Parc du Mont-Royal gelegen. Ein Vorteil der Strecke ist die leichte Begehbarkeit zu Fuß. Bevor Sie sich an die Schlittentour wagen, können Sie den Pfad abwandern.
Der See ist unter Touristen beliebt, somit sind Sie im Ernstfall nicht auf sich allein gestellt. Aufgrund der guten touristischen Erschließung gibt es Unterkünfte vor Ort.
Wer in die Welt der Hundeschlittentouren eintauchen möchte, ohne das ganz große Abenteuer zu suchen, ist mit dieser Route hervorragend beraten.

Yukon Quest

Ebenso weltberühmt wie der Iditarod ist der Yukon Quest. Die Unterteilung in einzelne Etappen macht den Kurs für Fortgeschrittene interessant. Der Streckenabschnitt beginnt an der First Avenue in Whitehorse, einer Gegend, die von Hundeschlittenrennen geprägt ist. Sogar das Verwaltungsgebäude des Yukon Quest ist hier angesiedelt.
Der Facettenreichtum in Kombination mit dem hohen Schwierigkeitsgrad zeichnet diesen Pfad aus. Zu Beginn schlängelt sich der Weg an Straßen entlang, bis er schließlich in ein Waldgebiet führt. Mitunter sinkt die Temperatur in der Region unter -30 Grad Celsius, hinzu kommen die enormen Höhenunterschiede. Eine lokale Besonderheit ist der sogenannte Overflow. Ein Naturphänomen, bei dem trotz Minusgraden flüssiges Wasser vorhanden ist. Grund dafür sind Flüsse oder Quellen, die durch erheblichen Wasserdruck die Eisfläche zum Zerbersten bringen.
Mehr Infos zum Yukon Quest hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Yukon_Quest

So vielfältig wie der nordamerikanische Kontinent sind seine Hundeschlittenrouten. Viele von ihnen laden förmlich dazu ein, sie in Begleitung treuer Schlittenhunde zu erkunden. Damit die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, ist eine gute Vorbereitung ausschlaggebend. Anfänger sollten unbedingt auf einen ortskundigen Guide zurückgreifen. Ein sicheres Beherrschen des Hundeschlittens ist notwendig, um auf kritische Situationen adäquat zu reagieren.
Beginnen Sie mit einer Route, die einen niedrigen Schwierigkeitsgrad aufweist. Die erste erfolgreich absolvierte Route kann ein Anreiz sein, sich an schwierigere Trails zu wagen.

Foto: Royxnavy / www.freeimages.com

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