Historie der Hundeschlittentouren

Die Beförderung von Menschen und Waren mithilfe Husky im Schnee - altes verlorenes Wissen über Hundeschlittentourenvon Hundeschlitten war die wohl erste zuverlässig nutzbare Fortbewegungsmöglichkeit und wurde zunächst von den Inuit in Nordamerika und Grönland eingesetzt.

Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man die Vorzüge der Hundeschlittentouren bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Alaska und Sibirien. Während des großen Goldrausches Ende des 19. Jahrhunderts nahmen dann auch die Weißen den Hundeschlitten als zuverlässiges und nützliches Transportmittel wahr.

Die damaligen Holzschlitten unterschieden sich allerdings wesentlich von den heutigen Modellen. Im Gegensatz zur aktuellen Version stand oder saß der Musher im 18. Jahrhundert noch vorne auf dem Schlitten und trieb die Hunde, meist siberian oder alaskan Huskies mit der Peitsche an. Dass der Schlitten in gefährlichen Situationen durch gezielte Gewichtsverteilung besser zu lenken ist, wenn man hinten auf den Kufen des Schlittens steht, fand man erst im 19. Jahrhundert heraus.

Auch die Anspannungsarten haben sich seitdem geändert. Die Double File bzw. Gang Hitch Einspannung hat sich aus dem amerikanischen Rennsport entwickelt und sich bis heute weltweit durchgesetzt. Bei dieser Form laufen die Hunde leicht versetzt nebeneinander und ziehen an der Zentralleine (gang-line). An der Spitze des Gespanns läuft ein Leithund, der die Befehle des Mushers befolgt. Direkt vor dem Schlitten ist die Wheelsektion, in der die stärksten Hunde laufen. Zwischen diesen beiden Archetypen läuft die Team- und Swingsektion.

Bildquelle: © echiax, stock.xchng

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