18th Nov2013

Equipment fürs Hundeschlittenfahren

by admin

Beim Hundeschlittenfahren werden mehrere Hunde vor einen Schlitten gespannt und vom Fahrer, dem sogenannten Musher, gelenkt. Das Hundeschlittenfahren kommt aus den polaren Regionen, wo es bei hohem Schnee oft die einzige Möglichkeit der Fortbewegung darstellte. Es gilt als eines der ältesten gezogenen Fortbewegungsmittel überhaupt. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde es in Alaska und Sibirien benutzt, um Güter zu transportieren. Mit der Einführung der Motorschlitten ist der Einsatz von Hundeschlitten zurückgegangen. Heute gilt Hundeschlittenfahren auch als wichtiger Volkssport und ist Kulturgut geworden. Schlittenhunderennen finden zum Beispiel regelmäßig in Skandinavien, Alaska oder Kanada statt.

Schlittenhundefahrt

Der richtige Schlittenhund

Als typische Schlittenhunde werden vor allem die Alaskan und Sibirian Huskys sowie die Alaskan Malamute eingesetzt. Sie besitzen die für das Schlittenhundefahren nötigen Eigenschaften wie Bewegungsfreude, Ausdauer und Kraft und sind mit ihren dichten Fell gut für die kalten Temperaturen in den Polarregionen geeignet. Bevor man mit dem Hundeschlittenfahren beginnen kann, müssen die Hunde diesen Hundesport erst einmal richtig erlernen. Das richtige Training beginnt zunächst ohne Hundeschlitten. Die einzelnen Hunde sollten an das Zuggeschirr und das Ziehen an der Leine langsam heran geführt werden und außerdem die wichtigen Grundkommandos lernen, die für die Fahrt mit dem Hundeschlitten später notwendig sind. Achten Sie darauf, dass das Geschirr dem Hund auch richtig passt, damit keine Druckstellen entstehen und der Hund in der Lage ist, richtig zu ziehen. Wichtig für eine gute Kommunikation des Mushers mit seinen Tieren ist ein passender Leithund, der in der Lage ist, die Kommandos des Hundeführers schnell umzusetzen.

Der Hundeschlitten

Es gibt verschiedene Arten von Hundeschlitten. Leichte Konstruktionen aus Holz und Metall können Sie vor allem für Hundeschlittenrennen nutzen, größere Schlitten benötigen Sie, wenn Sie Gütern transportieren wollen. Der Hundeschlitten besteht aus langen Kufen, die am hinteren Ende des Schlittens auch dem Musher als Stehfläche dienen. Vorne am Hundeschlitten befindet sich der brush-bow, ein Boden aus Kunststoff oder Holz, der die Hunde vor dem zu dichten Auffahren des Schlittens schützt. Als Hundeschlittenführer halten Sie sich an einem Handgriff, dem handle-bar fest, der an der Ladefläche des Schlittens befestigt ist. Achten Sie beim Hundeschlitten unbedingt auf eine sichere Bremsenkonstruktion und einen Schneeanker, falls Sie schnell bremsen müssen.

Anspannung

Je nachdem, wofür Sie Ihren Schlitten einsetzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Hunde anzuspannen. Eine Art der Anspannung ist die Fächeranspannung, bei der die Hunde jeweils einzeln an einer Leine geführt werden. Bei der Fächeranspannung können bis zu sechs Hunde mitgeführt werden. Eine weitere Möglichkeit bietet die Tandemanspannung, die für zwei bis drei Hunde geeignet ist und wenig Platz benötigt. Die gängigste Form im Schlittenhundesport ist das Doppelgespann. Es besteht aus einer Zentralleine und auf beiden Seiten sind Hunde angeschirrt, so dass sie paarweise nebeneinander laufen. Bis zu zwanzig Hunde kann so ein Gespann mitführen.

Foto: www.sxc.hu

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