20th Jan2014

Hundeschlittenurlaub in Skandinavien

by admin

Der Wind pfeift Ihnen um die Ohren, der Schnee rieselt lautlos von den Tannenspitzen, die Huskies hecheln und stoßen kleine Atemwolken in die klirrende Luft. Geschickt steuern Sie Ihr Hundeschlittengespann durch die winterliche Landschaft Skandinaviens.
Lässt diese Vorstellung Ihr Herz höherschlagen?
Dann wagen Sie ein spannendes Abenteuer und machen einen Hundeschlittenurlaub im hohen Norden Europas. Lassen Sie sich auf einer Reise durch unberührte Wildnis von einem uralten faszinierenden Fortbewegungsmittel verzaubern. Für jeden Hunde- und Naturliebhaber, der zum ersten Mal einen Hundeschlitten lenkt, bis zum erfahrenen Musher mit eigenem Gespann bietet Skandinavien ein passendes Erlebnis.

Hundeschlitten fahren

Die besten Gebiete für einen Hundeschlittenurlaub

Für den Einsteiger eignen sich zahlreiche Huskyfarmen, die zentral in Mittelschweden gelegen sind, als Anlaufstelle. Hier können Fahrten mit ausgebildeten Hunden und hochwertigem Equipment unter der Leitung eines ortskundigen Mushers gebucht werden.

Die Hotspots für echte Könner befinden sich überwiegend im nördlichen Norwegen, Schweden und Finnland. In Nordnorwegen zeichnen sich besonders die Regionen Finnmark und Svalbard mit arktischen Verhältnissen, endloser Weite und Nordlichtern für ein Hundeschlittenabenteuer aus. Auf schwedischem und finnischem Boden lockt Lappland mit unberührter Natur und optimalen Bedingungen fernab vom Massentourismus.

Anreise Skandinavien

Für die Anreise im Auto, ggf. auch mit den eigenen Hunden, eignet sich die Europastraße 45 (E 45), die Hauptverkehrsstrecke in nord-südlicher Richtung, die über Dänemark durch Schweden bis in den hohen Norden führt.
Fähren setzen vom dänischen Frederikshavn oder Hirtshals nach Norwegen oder Schweden über. Die als „Vogelfluglinie“ bekannte Route führt mit zwei kurzen Fährverbindungen von Puttgarden auf Fehmarn über Dänemark in das schwedische Helsingborg. Weitere Fährverbindungen nach Oslo, Helsinki oder Göteborg starten in Kiel oder Rostock.

Equipment mitnehmen oder mieten?

Reiseunternehmen, die sich auf Hundeschlittenreisen spezialisiert haben, bieten eine komplette Ausrüstung zum Mieten vor Ort an. Je nach Erfahrung und Fähigkeiten sollten Sie sich jedoch überlegen, den Aufwand eines Transports auf sich zu nehmen um Ihr eigenes gewohntes Equipment nutzen zu können. Für die Teilnahme an einem Rennen ist der Gebrauch des eigenen Materials zu empfehlen.

Teilnahme an einem Hundeschlittenrennen

Sie sind professioneller Musher mit Leib und Seele und suchen die Herausforderung und den Nervenkitzel eines offiziellen Hundeschlittenrennens? Dann bietet Ihnen Skandinavien weltberühmte Trials von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgraden.
Der Femundlopet in Norwegen ist bekannt als härtestes Rennen Europas und wird mit seiner Länge von 500 Kilometern als Vorbereitung für das berühmte Yukon Quest genutzt.
Auf dem Finnmarkslopet können Sie sogar bis zu 1.000 Kilometern zurücklegen und sich optimal auf das Iditarod in Alaska vorbereiten.
Der 300 Kilometer lange Pasvik Trail führt vom norwegischen Kirkenes bis an die russische und finnische Grenze.
Zu erwähnen sind außerdem der Tobakslopet mit einer Länge von 300 Kilometern und das 320 Kilometer lange Amundsenrace in Mittelschweden.

Foto: www.sxc.hu

26th Nov2013

Die Familie mit den Schlittenhunden – 5×2 Freikarten gewinnen

by admin

Ein Film von Ralf Breier und Claudia Kuhland

Das Fahren mit dem Hundeschlitten ist vor allem in den Polargebieten weit verbreitet. Es dient dort bereits seit Jahrhunderten zur Fortbewegung und zum Transport von Waren und Gütern. Im Zuge der Motorisierung ist das Hundeschlittenfahren heute als Transportmittel nicht mehr so wichtig, erfreut sich aber als Volkssport inzwischen großer Beliebtheit. Hundeschlittenrennen werden regelmäßig ausgetragen und sind auch eine kulturelle Bereicherung geworden. Nun kommt mit dem Dokumentarfilm „Die Familie mit den Schlittenhunden“ eine Geschichte ins Kino, die dem Zuschauer die Faszination des Hundeschlittenfahrens näher bringt.

Die Familie mit den Schlittenhunden

Der Film erzählt vom Alltag der Familie Olesen, die im Norden Kanadas lebt. Unter der Regie von Ralf Breier und Claudia Kuhland entstand eine Dokumentation über das Leben von Dave und Kristen Olesen, die zusammen mit ihren beiden Kindern Liv und Annika in einem selbstgebauten Holzhaus am Ufer eines Sees fernab der Zivilisation wohnen. Das nächste Dorf ist fast zweihundert Kilometer entfernt. Die Kinder besuchen keine Schule, sondern werden zu Hause unterrichtet. Schon früh übernehmen sie inmitten der Wildnis Verantwortung. Das Leben der Olesens ist nicht immer einfach, doch der Film zeigt eindrucksvoll, wie sie gemeinsam alle Widrigkeiten meistern. Sie besitzen insgesamt siebenunddreißig Schlittenhunde, die zusammen mit ihnen auf ihrem kleinen Hof leben. Die Alaska-Huskys werden von den beiden Töchtern versorgt. Das ist aufgrund der kalten Witterung vor allem in den langen Wintermonaten gar nicht so leicht: Das Trinkwasser muss extra aus dem See geschöpft werden und auch das Hundefutter für die vielen Tiere muss mühsam herangeschafft werden. Und dann ist da ja auch noch der große Traum der 15-jährigen Annika. Sie möchte beim legendären Junior-Iditarod-Schlittenhunderennen teilnehmen. Dieser Wettbewerb ist der Junioren-Wettbewerb des anspruchsvollsten Schlittenhunderennens der Welt. Der Film begleitet Annika und ihre Familie bei den Vorbereitungen für den harten Wettkampf. Bei jedem Wetter, auch bei klirrender Kälte, trainiert Annika mit acht ihrer Hunde. Ihre Familie unterstützt sie dabei tatkräftig. Zusammen machen sie sich schließlich quer durch Kanada auf den Weg zum über 3500 Kilometer entfernten Austragungsort des Schlittenrennens. Mitten im Winter und mit acht Huskys reisen sie mit dem Flugzeug und Auto nach Alaska zum Junior Iditarod.

Die Dokumentation gewährt einen Einblick in das beschwerliche und gleichzeitig faszinierende Leben der Familie Olesen und begleitet sie auf ihrer langen Reise nach Alaska. Die Kulisse der Landschaft und das unkonventionelle Leben der Familie ist ebenso interessant wie spannend. Und am Ende steht die Frage, ob Annika es schafft, ihren Traum zu verwirklichen. „Die Familie mit den Schlittenhunden“ ist ein Film für die ganze Familie, der sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder richtet.

Konnten wir Ihr Interesse wecken? Wenn Sie gerne selber im Kino sehen wollen wie sich Annika bei dem aufregenden Rennen schlägt, dann können Sie hier 5×2 Freikarten für den Film gewinnen. Aber nur noch für kurze Zeit! Einfach Gewinnspielfrage beantworten und Kontaktdaten eingeben. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 04.12.2013. Die Gewinner können sich den Film dann in einem der folgenden Kinos hier aussuchen. Jetzt noch schnell zuschlagen! Viel Glück!

An welchem Rennen nimmt Annika mit ihren Schlittenhunden teil?

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*Teilnahmebedingungen Gewinnspiel:

Sie nehmen durch das Anklicken des „Senden“-Buttons an dem Gewinnspiel teil. Die Teilnahme ist möglich ab einem Mindestalter von 18 Jahren. Den Einsendeschluss entnehmen Sie bitte der Website, auf der das Gewinnspiel stattfindet. Alle Teilnehmer mit korrekter Antwort nehmen automatisch an der Gewinnverlosung teil. Ein Umtausch der Gewinne oder eine Bargeldauszahlung im Gegenwert des Gewinns ist weder im Ganzen noch in Teilen möglich. Das Mitspiel ist für alle Teilnehmer kostenlos. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der Jochen Schweizer GmbH, Jochen Schweizer Projects AG und Jochen Schweizer Events GmbH und deren Angehörige, sowie Mitarbeiter und Angehörige der aktuellen Gewinnspielsponsoren. Wir sind berechtigt die Namen und Fotos der Gewinner zu veröffentlichen. Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Sie haben in jedem Fall dieselbe Gewinnchance. Der Weiterverkauf ist untersagt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Foto: Pressebild von RFF REAL FICTION FILMVERLEIH e.K.

18th Nov2013

Equipment fürs Hundeschlittenfahren

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Beim Hundeschlittenfahren werden mehrere Hunde vor einen Schlitten gespannt und vom Fahrer, dem sogenannten Musher, gelenkt. Das Hundeschlittenfahren kommt aus den polaren Regionen, wo es bei hohem Schnee oft die einzige Möglichkeit der Fortbewegung darstellte. Es gilt als eines der ältesten gezogenen Fortbewegungsmittel überhaupt. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde es in Alaska und Sibirien benutzt, um Güter zu transportieren. Mit der Einführung der Motorschlitten ist der Einsatz von Hundeschlitten zurückgegangen. Heute gilt Hundeschlittenfahren auch als wichtiger Volkssport und ist Kulturgut geworden. Schlittenhunderennen finden zum Beispiel regelmäßig in Skandinavien, Alaska oder Kanada statt.

Schlittenhundefahrt

Der richtige Schlittenhund

Als typische Schlittenhunde werden vor allem die Alaskan und Sibirian Huskys sowie die Alaskan Malamute eingesetzt. Sie besitzen die für das Schlittenhundefahren nötigen Eigenschaften wie Bewegungsfreude, Ausdauer und Kraft und sind mit ihren dichten Fell gut für die kalten Temperaturen in den Polarregionen geeignet. Bevor man mit dem Hundeschlittenfahren beginnen kann, müssen die Hunde diesen Hundesport erst einmal richtig erlernen. Das richtige Training beginnt zunächst ohne Hundeschlitten. Die einzelnen Hunde sollten an das Zuggeschirr und das Ziehen an der Leine langsam heran geführt werden und außerdem die wichtigen Grundkommandos lernen, die für die Fahrt mit dem Hundeschlitten später notwendig sind. Achten Sie darauf, dass das Geschirr dem Hund auch richtig passt, damit keine Druckstellen entstehen und der Hund in der Lage ist, richtig zu ziehen. Wichtig für eine gute Kommunikation des Mushers mit seinen Tieren ist ein passender Leithund, der in der Lage ist, die Kommandos des Hundeführers schnell umzusetzen.

Der Hundeschlitten

Es gibt verschiedene Arten von Hundeschlitten. Leichte Konstruktionen aus Holz und Metall können Sie vor allem für Hundeschlittenrennen nutzen, größere Schlitten benötigen Sie, wenn Sie Gütern transportieren wollen. Der Hundeschlitten besteht aus langen Kufen, die am hinteren Ende des Schlittens auch dem Musher als Stehfläche dienen. Vorne am Hundeschlitten befindet sich der brush-bow, ein Boden aus Kunststoff oder Holz, der die Hunde vor dem zu dichten Auffahren des Schlittens schützt. Als Hundeschlittenführer halten Sie sich an einem Handgriff, dem handle-bar fest, der an der Ladefläche des Schlittens befestigt ist. Achten Sie beim Hundeschlitten unbedingt auf eine sichere Bremsenkonstruktion und einen Schneeanker, falls Sie schnell bremsen müssen.

Anspannung

Je nachdem, wofür Sie Ihren Schlitten einsetzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Hunde anzuspannen. Eine Art der Anspannung ist die Fächeranspannung, bei der die Hunde jeweils einzeln an einer Leine geführt werden. Bei der Fächeranspannung können bis zu sechs Hunde mitgeführt werden. Eine weitere Möglichkeit bietet die Tandemanspannung, die für zwei bis drei Hunde geeignet ist und wenig Platz benötigt. Die gängigste Form im Schlittenhundesport ist das Doppelgespann. Es besteht aus einer Zentralleine und auf beiden Seiten sind Hunde angeschirrt, so dass sie paarweise nebeneinander laufen. Bis zu zwanzig Hunde kann so ein Gespann mitführen.

Foto: www.sxc.hu

24th Sep2013

Schlittenhunderennen

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Der Husky gilt als typischer Schlittenhund und er wird schon seit mehr als 4.000 Jahren als Lastentier vor den Hundeschlitten gespannt. Mehrere nomadische Völker nutzten die genügsamen Tiere um auf ihren Jagdreisen schneller voranzukommen. So gelangten die Huskys mit den Hundeschlitten von Russland aus nach Alaska und nach ganz Nordamerika. Für die Goldsucher in Alaska waren die Hundeschlitten eine echte Erleichterung, denn die robusten Tiere konnten die schwere Ausrüstung vergleichsweise günstig über weite Strecken transportieren. Die große Ausdauer der Tiere und verschiedene Zuchterfolge legten den Grundstein für die ersten Rennen. Heute sind Schlittenhunderennen in Nordamerika und auch in Europa sehr beliebt und diese noch junge Wintersportart hat ihren Ursprung in einer spannenden Geschichte.

angespannte Schlittenhunde

Die bekanntesten Hundeschlittenrennen der Welt

Schlittenhunderennen als Wintersportart sind erst seit 1973 bekannt, denn damals fand das erste Iditarod-Rennen statt. Über 1161 Meilen weit führt die Strecke über Gebirgszüge durch das Eismeer über gefrorenes Land. Man trug dieses Rennen aus, um dem berühmtesten Schlittenhund der Welt zu gedenken. Balto führte sein Team 1925 mit wichtigen Medikamenten durch Blizzards, Eis und Schnee, um eine Stadt vor einer Epidemie zu retten. Seit 1973 findet das von dieser Geschichte inspirierte Rennen nun jedes Jahr am ersten Wochenende im März statt. Historische Teile des Iditarod-Trails zwischen Anchorage und Nome dienen als Rennstrecke. Zwischen 8 und 16 Tagen sind die Musher mit ihrem Gespann dann ganz auf sich allein gestellt. Auch in Europa haben die Schlittenhunderennen inzwischen viele Fans und an drei aufeinanderfolgenden Renntagen wird jährlich die Schlittenhundeweltmeisterschaft an jeweils wechselnden Orten ausgetragen. 2009 fand sie Österreich statt und 2010 trafen sich die besten Musher (Schlittenhundelenker) in Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands.

Wer darf teilnehmen und wie hoch sind die Prämien für die Sieger?

Da verschiedene Verbände existieren, unterscheiden sich auch die Regeln zu den Schlittenhunderennen. Jeder Verband regelt selbst, welche Klassen antreten dürfen und bestimmt die Distanzen. Für die meisten Rennen müssen die Teilnehmer eine Startgebühr zahlen. 2013 betrug sie zwischen 50.- Euro für das Rennen an der Hammerbrücke und 3.000.- Dollar für das bekannteste Rennen der Welt, das Iditarod. Generell verlangen die Verbände ein zuverlässiges Team, das den Anforderungen gewachsen ist. In der Regel müssen die Teilnehmer bei internationalen Rennen schriftlich den IFSS-Regeln zustimmen und auch die Abstammung ihrer Hunde nachweisen können. Beim Rennen in Wildsteig konnte der Gewinner eine Prämie von 5.000.- Euro mit nach Hause nehmen, während der Sieger des 41. Iditarod-Rennens mehr als 50.000.- Dollar und einen Geländewagen erhielt.

Foto: www.sxc.hu

20th Apr2012

Schlittenhundefahrten im Allgäu

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Eine Schlittenhundefahrt ist ein einmaliges Erlebnis. Dafür müssen Sie nicht einmal den weiten Weg nach Skandinavien oder gar Amerika auf sich nehmen. Denn das Besondere liegt so nah.

 

 

Schlittenhundefahrten im Allgäu sind reizvoll. Hier können Sie die winterliche Landschaft genießen und sich dabei wie in Alaska fühlen. Sie können mit dem vierbeinigen Rudel durch die Natur fegen, sich den Wind und den Schnee um die Ohren wehen lassen und diese tolle Gefühl von Freiheit erleben. Und das beste ist, dass Sie nicht lange suchen oder auf einer ewigen Warteliste ausharren müssen. Schlittenhundefahrten im Allgäu sind keine Ausnahmen. Zwischen Kaufbeuren und Oberstdorf können Sie zwischen vielen verschiedenen Anbietern und Workshops wählen.

Auch Schlittenhundefahrten im Allgäu sind witterungsabhängig. Aber um Schnee brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen zu machen. Hier oben in der idyllischen Berglandschaft des Allgäus ist die weiße Pracht im Winter beinahe garantiert. Und sollte das Wetter ausgerechnet Sie einmal ärgern, brauchen Sie sich trotzdem nicht zu grämen. Denn es gibt eine Alternative: Bei geringer Schneehöhe kommt statt dem Schlitten der Trainingswagen zum Einsatz. Auch, wenn Sie Räder unter den Füßen haben, tut es dem Vergnügen keinen Abbruch und das abenteuerliche Gefühl bleibt erhalten.

Vor Beginn der Fahrt können Sie die Hunde sowie den Musher kennen lernen. Letzterem können Sie viele Fragen stellen. Denn er ist derjenige, zu dem Sie besonderes Vertrauen haben sollten, da er die Kommandos gibt und die Tiere leitet.

Natürlich können Sie auch die Huskys streicheln und ihnen ins Ohr flüstern, dass Sie sich eine rasante, aber sichere Fahrt wünschen. Vorausgesetzt, die Freude der aufgeregten Tiere lässt sich bändigen.

Auf dem Schlitten sitzen die Teilnehmer eng hintereinander. Wer gern auf Tuchfühlung mit fremden Menschen geht, ist hier genau richtig. Stört es Sie eher, sollten Sie lieber Freunde und Verwandte mitbringen. Aber das sollte kein Problem sein. Denn Schlittenhundefahrten im Allgäu sind ein Vergnügen für die ganze Familie.

 
Bildquelle: © echiax, stock.xchng
 

20th Jan2012

Hundeschlittenfahrt im Sommer

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Eine Hundeschlittenfahrt stellt man sich gewöhnlich vor einer verschneiten Kulisse vor, und so erscheint eine Hundeschlittenfahrt im Sommer schnell unvorstellbar.

Tatsache ist, dass die Huskies selbst im Sommer trainiert und bewegt werden müssen. Nicht selten werden die Jungtiere schon in den warmen Monaten an den Wagen gewöhnt. Dieser sieht im Grunde wie eine Miniatur-Kutsche mit kleinen, stark federnden Gummireifen aus und ist für meist eine bis zwei Personen ausgelegt. Bei vielen Modellen ist kein Sitz vorgesehen, so dass der Musher wie auch auf einem Schlitten aufrecht stehen und somit mit seinem Körpergewicht lenken kann. Den Hunden wird das selbe Geschirr wie im Sommer angelegt, so dass tatsächlich der einzige Unterschied die Verwendung von Reifen bleibt.

Unvorstellbar sollte die Hundeschlittenfahrt im Sommer nun nicht mehr sein, da die Tiere das ganze Jahr über vor dem Wagen oder auch dem Schlitten arbeiten.

Die Huskys auch bei warmen Wetter von einem Wagen aus zu bewundern und den leichten Fahrtwind zu genießen, während die Tiere mit ungeminderter Freude voraus sprinten ist ein atemberaubendes Erlebnis.

 

Bildquelle: © speluzzi, stock.xchng

Bildquelle: © Seblington, stock.xchng

02nd Dez2011

Hundeschlittenfahrten in der Schwäbischen Alb

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Die schwäbische Alb als Mittelgebirge in Schwäbische AlbBaden Württemberg eignet sich hervorragend als Piste für alle Hundeschlittenfahrt-Begeisterten!

Mit seiner vielfältigen Landschaft bietet die Schwäbische Alb den perfekten Fahrspaß für alle, die Freude an abwechslungsreichen Sinneseindrücken, atemberaubenden Steilschluchten und sanften Schneehängen haben! Das leise Trommeln der Huskypfoten in Kombination mit dieser eindrucksvollen Umgebung machen die Schlittenhundefahrt im schwäbischen Jura zu einem sagenhaften Erlebnis!

Vor allen Dingen der Wechsel zwischen engen Schluchten und weitläufigen Landschaften schafft ein abenteuerliches Umfeld für Ihre etwa 3 stündige Schlittenhundefahrt. Der abwechslungsreiche Weg fordert die Kenntnisse ihres Mushers, sowie die der Schlittenhunde und macht die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Anbieter für Hundeschlittenfahrten in der Schwäbischen Alb:

Schlittenhundefahrt in der Schwäbischen Alb
Schlittenhundefahrt in der Schwäbischen Alb
Schlittenfahrt in der Schwäbischen Alb

Bildquelle: © jzuidema79, stock.xchng

13th Apr2011

Schlittenhunde Kommandos

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Die Kommandos für Schlittenhunde wurden aus dem amerikanischen Rennsport und den Kommandos der Eskimos abgeleitet oder übernommen. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass den Huskies die geläufigen Bezeichnungen für rechts, links und Halt relativ egal sind. Sie reagieren auf Kommandos, die Ihnen zuvor eingebläut wurden, und so kann man anstatt ‚rechts‘ genauso gut ‚Wackelpudding‘ sagen.

Ich möchte in diesem Beitrag sogar so weit gehen, zu behaupten, dass eine individuelle Wahl der Kommandos für Schlittenhunde vorteilhaft ist. Man stelle sich nur vor, man fährt mit seinen Hunden eines Tages ein Rennen, und von rechts und links kommen die Kommandos Gee und Haw – was denken Sie wird ihr Hund fälschlicherweise tun?

Nun, wenn es dumm läuft, wird Ihr Leithund völlig verwirrt sein und in die falsche Richtung laufen.

Natürlich ist dieser beschriebene Fall relativ unwahrscheinlich, da sich die Teams nach dem Start relativ schnell wieder verlieren und ihr Leithund ihre Stimme vermutlich zuzuordnen weiß.

Doch nun zu den üblichen Kommandos für Schlittenhunde:

Gee = Rechts

Haw = Links

Come Gee = 180 Grad-Wendung des Gespanns nach rechts

Come Haw =  180 Grad-Wendung des Gespanns nach links

Stop =  Stopp  (= auch Whoa)

Go = Vorwärts (= auch Hike/Mush)

Straight ahead =  gerade aus laufen

Schlittenhunde Kommandos beibringen:

Den zukünftigen Schlittenhunden Kommandos beizubringen kann sich als recht kompliziert gestalten. Die Grundausbildung besteht aus drei Schritten, während derer das Herrchen hinter dem Hund herläuft und mit diesem mit einer Leine verbunden ist.

1. Schritt: Dem zukünftigen Schlittenhund wird das Kommando ‚Stop‘ beigebracht. Hierzu läuft der Husky vor dem Herrchen ohne dieses zu ziehen. Besonderer Augenmerk muss darauf liegen, dass der Hund nicht stehen bleibt, konzentriert geradeaus läuft und auch nicht stehen bleibt um zu pinkeln (wie das Hunde so machen)!
100 m reichen hier zu Anfang, loben Sie ihren Hund, indem sie auf ihn zukommen. Der Husky sollte keinesfalls nach dem Stehenbleiben zu seinem Herrchen zurücklaufen!

2. Schritt: Dem Husky wird nun das Geschirr angelegt und das Zugseil wird leicht belastet. (wichtig: Der Hund muss für den zweiten Schritt schon fleißig an der Leine ziehen und voraus rennen wollen!) Das Herrchen läuft immer noch hinterher. An dieser Stelle merkt der Hund, dass es sich hierbei tatsächlich um Arbeit handelt und das kann zu vielen Problemen führen. Sind die ersten Schwierigkeiten überwunden, kann auch ein Gegenstand an der Zugleine befestigt werden, wie z.B. ein Ast oder ein Kinderschlitten.

3. Schritt: Das nächste Kommando für Schlittenhunde (oder diejenigen, die es noch werden wollen) ist der Befehl ‚Go‘. Der Hund lernt, bei diesem Kommando los zu rennen und das bedeutet gleichzeitig: Er darf nicht aufhören zu rennen, bis das Kommando zum stehen bleiben erfolgt.

So, das wären nun die ersten drei Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Schlittenhund!

Mehr dazu gibt’s im zweiten Teil 🙂

07th Mrz2011

Schneesicherheit: Schneelage bei Hundeschlittenfahrten

by admin

Grundsätzlich ist die Frage nach der Wetterlage bei Schneespuren von Hundeschlitteneiner bevorstehenden Hundeschlittenfahrt mit Huskies eine sehr bedeutende. Schließlich möchte niemand, der einen Fahrkurs gebucht hat, diese bei Regen über sich ergehen lassen.

Da meist nur Gutscheine für das betreffende Erlebnis verschenkt werden, ist die Terminwahl natürlich wesentlich freier als bei einem fixen Geschenk. Und so kann ein Termin bei schlechtem Wetter auch meist kurzfristig verschoben werden.

Auch die Schneelage stellt im Grunde kein Problem dar. Natürlich ist es im Winter schöner, mit Kufen durch hohen Schnee zu gleiten, doch die Fahrt mit einem Wagen ist genauso beeindruckend und mindert das Erlebnis keinesfalls.

Wenn Sie eine Hundeschlittenfahrt gebucht haben und die Wetterprognose für ihren Termin nicht rosig aussieht, setzen Sie sich mit ihrem Erlebnispartner auseinander und fragen Sie nach einem neuen Termin! Bestimmt wird das kein Problem darstellen!!!

Bildquelle: © jede_hoog, stock.xchng

07th Mrz2011

Leithunde Rudelführer Husky-Rudel

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Mit dem Thema Schlittenhunde fallen immer wieder Begriffe, die als Teil des Klischees oft mißverstanden werden. Hier die bei uns am häufigsten Nachgefragten zum oben stehenden Thema.

Leithunde:
Leithunde und Rudelführer (Alpha-Hunde) haben die anstrengenste und wohl verantwortungsvollste Aufgabe im gesamten Gespann. Sie müssen die Befehle des Mushers zuverlässig hören und Folge leisten und das Team unter allen Umständen in die richtige Richtung leiten. Das kann teilweise ein recht harter Job sein, wenn das gesammelte Team einen Hasen im Gebüsch sieht und am Liebsten hinterher sprinten möchte!
Außerdem sind die Leithunde die Ersten, die durch den schweren Tiefschnee laufen und den Weg somit für das nachfolgende Gespann ebnet.

-> Die Leithunde sind die intelligentesten Hunde des Rudels, da sie Befehle verstehen, ausführen und das gesamte Rudel dirigieren. Allerdings muss der Leithund des Schlittengespanns nicht gleichzeitig das Alpha-Tier des Rudels sein. Diese Stellung wird unter den Hunden „privat“ ausgefochten 😉

Rudel:
In populärwissenschaftlichen Abhandlungen werden Rudel immer als Zusammenschluss von mehreren Individualisten bezeichnet, die Rangkämpfe untereinander praktizieren und um den Status des Alpha-Tiers kämpfen. Tatsächlich wurden diese Beobachtungen allerdings an gefangenen Hunden durchgeführt und geben daher wenig Rückschluss auf das Verhalten in freier Wildnis. Ein Rudel besteht meist aus einem Alpha-Männchen und einem Alpha-Weibchen, die ihre Welpen aufziehen. Diese bleiben bis zu drei Jahre bei dem Elternpaar und zieht dann weiter, um ein eigenes Rudel zu bilden. Bis dahin helfen sie, die kleinen Welpen groß zu ziehen, gehen Jagen und versorgen die Familie.

In einem Huskyrudel, das als Schlittengespann fungiert verhält es sich ähnlich.

Rangkämpfe:
Mittels Rangkämpfe werden soziale Stellungen herausgearbeitet. Sobald einer der beiden Kämpfenden dem anderen Überlegen ist, wird dies durch eine unterwürfige Haltung gezeigt. Meist legt sich der Schwächere auf den Rücken und offenbart seine Kehle als Zeichen der Unterwerfung.
Rudelkämpfe sind jedoch auch gut um die Jungtiere zu trainieren. Hierbei sind die Kämpfe jedoch spielerisch aufgebaut.
Generell führen Rangkämpfe äußerst selten zu Verletzungen, da sich der Schwächere schon frühzeitig unterwirft und der „Sieger“ somit besänftigt wird.

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