23rd Okt2015

Leckerlis für Hunde selber machen

by admin

Leckerlis aus der Tüte sind meist nicht sonderlich gesund und auch nicht ganz günstig. Folgender Text erklärt, wie Sie Hundekuchen, Kekse und Co. ganz einfach selbst machen können.

Kekse selbst gemacht

Hundeleckerlis

Gekaufte Leckerlis enthalten oft Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe und sind auch aufgrund des enthaltenen Zuckers nicht unbedingt gesund. Sinnvoller ist es deshalb, die Hundekekse direkt selbst zu backen. Das geht auch ganz einfach, indem die gewünschten Zutaten mit etwas Mehl und Eiern vermischen und im Ofen knusprig gebacken werden. Auf Zucker sollte natürlich verzichtet werden und auch Schokolade und Rosinen werden besser weggelassen. Gewürze und Backpulver können in Maßen verwendet werden, doch auch hier gilt: Weniger ist mehr.
Einmal zubereitet, sind die Hundekekse zwischen zwei und drei Wochen haltbar. Da keine Konservierungsstoffe enthalten sind, sollten sie am besten im Kühlschrank aufbewahrt oder portionsweise eingefroren werden.

Hundekuchen zubereiten: So geht’s

Wenn Sie einen klassischen Hundekuchen für Ihren Vierbeiner zubereiten möchten, benötigen Sie dafür lediglich 200g frisches Hackfleisch, 100g Haferflocken, 400g dunkles Mehl und zwei Eier. Die Zutaten werden gut vermischt und je nach Bedarf noch mit etwas Fleischbrühe vermengt. Nun nur noch ausrollen, in Vierecke schneiden und für etwa 45 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Danach müssen die Hundekuchen nur noch kurz abkühlen und sind bereit zum Verfüttern.
Das Tolle am Selbermachen ist die Freiheit bei der Zubereitung. Je nachdem, was Ihr Hund mag, können Sie das Hackfleisch durch geriebenen Käse ersetzen, statt Haferflocken zerbröseltes Knäckebrot verwenden oder eine süße Variante mit Bananen und Honig zubereiten. Vor allem für Hundebesitzer, deren Vierbeiner laktoseintolerant ist oder kein Gluten verträgt, ist das ideal.

Pansen und Lunge selber trocknen

Sie möchten Ihrem Hund Pansen oder Lunge verfüttern? Kein Problem, denn beide Leckerlis lassen sich ganz einfach selbst trocknen. Sie benötigen dazu lediglich einen Ofen, in welchem Sie die frischen Pansen bei 50 bis 60 Grad trocknen lassen. Nach ein bis zwei Stunden sollte der Magen trocken sein. Auch die Lunge kann im Backofen getrocknet werden und sollte wie der Pansen innerhalb weniger Tage verfüttert werden. Natürlich können die getrockneten Stücke auch zu Hundekuchen, Keksen und vielen anderen Leckerlis weiterverarbeitet werden.

Bildquelle: FreeImages.com / Kathy Rathbun

21st Aug2015

Alles rund um die Hundepflege

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Die regelmäßige Hundepflege trägt zur Vorbeugung von Erkrankungen des Vierbeiners bei. Zudem verleiht sie ihm ein ansprechendes Aussehen. Welche Utensilien Sie zum Pflegen Ihres Hundes benötigen, erklärt der nachfolgende Artikel.

Regelmäßige Fellpflege nicht nur bei langhaarigen Rassen wichtig

PudelDie Fellpflege nimmt bei langhaarigen Rassen besonders viel Zeit in Anspruch. Doch auch beim kurzhaarigen Hund sollten Sie sie nicht vernachlässigen. Beim Kämmen beziehungsweise Bürsten des Fells entfernen Sie Staub sowie Schmutz, der sich beispielsweise auf dem Spaziergang angesammelt hat. Sie beugen Verfilzungen vor und massieren den Hund. Vorausgesetzt, Sie verwenden das richtige Pflegeutensil. Für langhaarige Hunde eignet sich ein Kamm mit groben Zinken. Kämmen Sie stets in die Wuchsrichtung der Haare. Verfilzte Regionen müssen Sie besonders behutsam auskämmen. Beginnen Sie dabei an den Enden und arbeiten Sie sich zum Haaransatz vor. Gelingt das Auskämmen der Verfilzungen nicht, hilft nur der Griff zur Schere. Anschließend bürsten Sie das Fell. Es bekommt einen seidigen Glanz. Das Bürsten regt die Durchblutung der Haut an und lockert verspannte Muskeln. Beim kurzhaarigen Hund können Sie auf den Kamm verzichten. Wenden Sie ausschließlich die Bürste an. Bei Hunden, die unter einer sensiblen Haut leiden, empfiehlt sich die Bürste mit Gumminoppen oder mit Naturborsten. Ein sauberes Fell und eine gesunde Haut bieten kaum einen Nährboden für Keime. Auch Parasiten haben es schwerer, sich dort einzunisten. Pflegen Sie das Fell je nach Rasse täglich bis einmal wöchentlich.

Pediküre auch beim Hund notwendig

Die Fußpflege führen Sie beim Hund in verschiedenen Schritten durch. Untersuchen Sie regelmäßig seine empfindlichen Ballen. Bei Entzündungen, Schnittverletzungen oder anderen Problemen tragen Sie ein schmerzstillendes und antiseptisches Mittel auf. Damit der Vierbeiner dieses nicht ableckt, ziehen Sie ihm eine Socke über oder legen Sie einen Verband an. Im Winter ist die Pflege der Ballen besonders wichtig, da die Haut durch Eiskristalle schnell verletzt werden kann. Kontrollieren Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang und tragen Sie vor dem Gang ins Freie präventiv eine Pfotenschutzsalbe beziehungsweise eine Vaseline auf. Einige Hunde neigen zu Entzündungen im Zwischenzehenbereich, die sehr schmerzhaft sind. Sofern Sie derartige Beschwerden feststellen, suchen Sie mit dem Vierbeiner den Tierarzt oder den Tierheilpraktiker auf. Läuft Ihr Hund nur selten auf einem festen Untergrund, wachsen seine Krallen übermäßig. Schneiden Sie diese mit einer Krallenschere. Achten Sie darauf, die Blutgefäße dabei nicht zu verletzen. Sofern Sie sich diese Prozedur nicht zutrauen, lassen Sie sie vom Tierarzt durchführen.

Zahn- und Ohrenpflege nicht vernachlässigen

Viele Hunde haben im Alter Zahn- und Zahnfleischprobleme. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die Zähne Ihres Hundes regelmäßig putzen. Verwenden Sie eine geeignete Zahnbürste sowie eine Zahncreme, die für Hunde geeignet ist. Gehen Sie vorsichtig vor, damit sich Ihr Vierbeiner an diese Maßnahme gewöhnt. Reinigen Sie außerdem die äußeren Gehörgänge Ihres Hundes mit einem Wattepad.

Bildquelle: FreeImages.com / Bethan Hazell

30th Jul2015

Sportarten für Hunde

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Hundesport
Sie sind begeisterter Hundebesitzer und bewegen sich gerne mit ihrem Hund im Freien? Wie wäre es dann mit gemeinsamem Sport? Für Herrchen und Hund stehen heutzutage spannende Sportarten zur Verfügung, die nicht nur Spaß machen, sondern Ihrem vierbeinigen Freund die Bewegung und den Auslauf bieten, den er braucht. Natürlich sind dabei neben den physischen Anforderungen auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier gefragt, um dem Hund erforderliche Fähigkeiten anzutrainieren. Zur Verfügung stehen und anderem folgende Sportarten:

  • Flyball
  • Bei Flyball sind Sie gemeinsam mit Ihrem Hund Teil einer Staffel. Ihr Hund muss zunächst vier Hürden schnellstmöglich überspringen, um am Ende der Strecke die so genannte Flyball-Maschine auszulösen. Der herausgeworfene Ball muss schließlich von ihrem Hund gefangen und nach dem Rückweg durch den Hürdenparcours über die Ziellinie getragen werden, damit das nächste Team der Staffel starten darf.

  • Dogdancing
  • Wenn sie ihrem Hund bereits verschieden Tricks beigebracht haben, die sie gerne präsentieren möchten, eignet sich das Dogdancing vielleicht besser als sie denken. Hier geht es nämlich darum, verschiedene Bewegungen ihres Hundes zu passender Musik vorzuführen. Sie selbst vervollständigen dabei den Tanz durch eigene Bewegungen und werden schließlich von einer Jury nach verschiedenen Kriterien bewertet.

  • Obedience
  • Hier handelt es sich um eine klassische Hundesportart, die in besonderem Maße die Gehorsamkeit ihres Tieres fordert. Neben der reinen Vorführung üblicher Tricks wie Aportieren , Setzen oder Legen, wird auch das Aussehen jeder Übung bewertet. Dabei sind also Herrchen und Hund gleichermaßen gefordert und müssen harmonisch zusammenarbeiten, um erfolgreich sein zu können.

  • Turnierhundsport
  • Wenn sie selbst Leichtathletik mögen, liegt ihnen der Turnierhundsport sicher ebenfalls. Hier kommt es nicht nur auf die Fitness ihres Hundes, sondern auch auf ihre eigene an. Sie beide absolvieren beim Vierkampf gemeinsam einen Slalom, einen Hürdenlauf und eine Hindernisbahn. Hinzu kommt noch eine Gehorsamkeitsübung, bei der ihr Hund verschiedenen gängigen Kommandos folgen muss. Ebenfalls im Turnierhundsport verortet ist der Geländelauf, bei dem sie und ihr Hund, der in dieser Disziplin angeleint sein muss, gemeinsam querfeldein oder auf Waldwegen eine vorgegebene Strecke absolvieren.

  • Treibball
  • Eine Ballsportart für ihren Hund, die ein wenig dem Fußball ähnelt, ist Treibball. Ein Tor sowie acht Gymnastikbälle gehören dabei zur Grundausstattung. Die Bälle werden in etwa 20 Metern Entfernung zum Tor platziert. Nach ihrem Kommando beginnt der Hund nun einen Ball ins Tor zu schieben. Ob er dabei nun seine Schnauze oder den ganzen Körper einsetzt, bleibt ihm überlassen. Nachdem er auch die übrigen sieben Bälle auf seine Weise hinter die Torlinie befördert hat, schließen sie die Übung ab, indem ihr Hund sich auf ihren Zuruf parallel zum Tor legt.

Bildquelle: FreeImages.com / swami qweqwe

18th Mai2015

Transport von Schlittenhunden

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Wenn Sie Schlittenhunde halten, werden Sie früher oder später auch gern mit den Hunden an Wettbewerben teilnehmen wollen und dann stellt sich die Frage nach dem Transport der Schlittenhunde. Ob Sie die Hunde selbst mit dem eigenen Auto in einem Anhänger transportieren können oder sie lieber von einem Unternehmen transportieren lassen, hängt davon ab, wie oft Sie mit den Hunden unterwegs sein möchten. Beides ist möglich. Wird die Entfernung sehr groß, die Sie mit Ihren Schlittenhunden zurücklegen müssen, kommt nur noch der Transport im Flugzeug in Frage.

Husky auf Wiese

Schlittenhunde selbst transportieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Schlittenhunde selbst zu transportieren. Nötig sind immer spezielle Hundetransportboxen, damit es die Tiere darin auf der Reise bequem haben. Diese Transportboxen können beispielsweise in einem PKW-Kombi, einem ausgebauten LKW oder Kleinlaster, einem umgebauten Wohnwagen, einem umgebauten Pickup oder auch speziellen Transportanhänger für Hunde untergebracht werden. Es kommt auf die Anzahl Ihrer Schlittenhunde an, wie groß dieses Transportgefährt sein muss und wie viele Transportboxen Sie benötigen werden.

Wenn Ihre Hunde die Transportboxen erst einmal kennen, springen sie normalerweise freiwillig freudig hinein.

Die Transportboxen müssen so groß sein, dass die Hunde sich darin auch hinstellen können. Sie sollten gut gepolstert und rutschfest sein, damit die Hunde unterwegs sicher vor Verletzungen sind, falls Sie einmal scharf bremsen müssen und dergleichen.

Was Sie ausgeben müssen, um Ihre Schlittenhunde selbst zu transportieren, kommt auf Ihre Wahl an. Wer viel selbst macht, wird kostengünstiger dabei weg kommen als jemand, der alles nagelneu fertig kauft.

Schlittenhunde transportieren lassen

Eine ganz andere Möglichkeit, Schlittenhunde zu transportieren, ist es, ein Spezialunternehmen für Tiertransporte mit dem Transport zu beauftragen. Diese Unternehmen haben viel Erfahrung mit Tiertransporten aller Art, und zwar sowohl im Inland als auch ins Ausland und zurück. Gute und sichere Transportboxen werden dann durch die Firma ebenfalls gestellt.

Normalerweise können Sie sich von Unternehmen für Tiertransporte auch darüber beraten lassen, ob Ihre Schlittenhunde vor dem Transport Zollpapiere oder Impfungen benötigen. Es empfiehlt sich allerdings, sich rechtzeitig darum zu kümmern, damit alle Formalitäten abgeschlossen sind, bevor es auf die Reise geht.

Mit Ihren Schlittenhunden fliegen

Wenn es zu einem Wettbewerb geht, für den ein Flug erforderlich ist, sind dafür auf jeden Fall auch Spezialunternehmen für Tiertransporte der richtige Ansprechpartner. Das Fachpersonal dieser Firmen hat Erfahrung damit, Ihren Schlittenhunden einen Flug zu ermöglichen, der so wenig Stress wie nur möglich beinhaltet. Besonders Schlittenhunde reisen zuweilen ja auch bis nach Kanada, wenn es zu wichtigen Wettbewerben dort geht. Das Tiertransport-Unternehmen kümmert sich dann um alles, was dazu nötig ist und Sie müssen sich nur darum kümmern, selbst auch gleichzeitig mit Ihren Hunden am Zielflughafen anzukommen. Von dort geht der Transport dann weiter und selbstverständlich auch wieder zurück.

Bildquelle: Seblington / www.freeimages.com

06th Mrz2015

Mantrailing

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Unter dem Begriff „Mantrailing“ versteht man die Personensuche mit Hunden. Dabei macht man sich den guten Geruchssinn von Hunden zu Nutze. Der Hund orientiert sich bei der Suche an dem Geruch der gesuchten Person, auch wenn er von vielen unterschiedlichen Gerüchen in der Umgebung abgelenkt ist.

Jagdhunde

Wie geht Mantrailing?

Ziel ist es, dass der Hund die Geruchsspur eines bestimmten Menschen gezielt verfolgt, bis er diesen gefunden hat. Dazu wird dem Hund zunächst ein Gegenstand mit dem Geruch der Person gezeigt.
Der Hundeführer hat dabei die Aufgabe, das Verhalten seines Hundes zu „lesen“.
Der Hund soll sich von dem Geruch der gesuchten Person leiten lassen und darf nicht anderen Geruchsspuren folgen. Wichtig es hierzu nicht nur, den Gegenstand mit dem Geruch der Person zur Verfügung zu haben, sondern auch zu wissen, wo die Person zuletzt gesehen wurde. Je nach Gebietslage und Wetter ist die Spur nämlich nicht unbegrenzt haltbar. Meistens ist sie aber noch einige Tage für den Hund verfolgbar.

Welche Hunde eignen sich für Mantrailing?

Am besten geeignet sind Hunde aus dem Jagdbereich, die auch für das Aufspüren von Wild eingesetzt werden können, etwa auch der Bloodhound oder andere Schweißhunde wie zum Beispiel der Bayrische Gebirgsschweißhund. Auch der Golden Retriever, Labrador Retriever und andere Retrieverrassen haben sich beim Mantrailing hervorgetan.
Daneben eignen sich natürlich auch der Allrounder unter den Hunden, der Deutsche Schäferhund, sowie der Belgische Schäferhund (Malinois) und andere arbeitsfreudige Rassen hervorragend für Mantrailing.
Die Leistungsstärke hängt jedoch bei jeder Rasse von den individuellen Eigenschaften des einzelnen Hundes ab.

Kann jeder mit seinem Hund Mantrailing machen?

Die allermeisten Hunde verfügen über einen guten Geruchssinn, daher kann man fast jeden Hund für das Mantrailing motivieren. Es macht nicht nur Hund und Halter Spaß, sondern ist sogar im Sinne der artgerechten Auslastung des Hundes sehr empfehlenswert. Wer mit seinem eigenen Hund Mantrailing machen möchte und eine Anleitung braucht, oder auf der Suche nach Gleichgesinnten ist, der sollte sich nach einem der zahlreichen Hundesportvereine umsehen, die auch spezielle Mantrailing-Gruppen haben und Kurse im Mantrailing anbieten. Viele dieser Gruppen haben jedoch Altersbeschränkungen für den Hund festgelegt. Wenn Ihr Hund älter ist, können Sie aber dennoch Mantrailing betreiben.

Foto: greyman / www.freeimages.com

05th Dez2014

Buchempfehlungen zum Thema Husky

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Vor der Anschaffung eines Hundes ist es wichtig, sich gründlich über die Eigenschaften der verschiedenen Rassen zu informieren.
Für die Rasse Siberian Husky gibt es eine ganze Reihe interessanter Bücher, von denen wir Ihnen hier einige besonders empfehlenswerte vorstellen wollen:

  • Siberian Husky – PraxisRatgeber
  • Autor: Stefan Pfaffenburner
    Ulmer Verlag
    Bücherstapel
    Dieses reich bebilderte Buch bietet einen umfassenden Einstieg rund um Geschichte, Eigenschaften, Verhalten, Haltung und Pflege des Siberian Husky. Erziehung, typgerechte Auslastung, Ernährung und Gesundheit sind weitere Themen des informativ geschriebenen Werkes.

  • Siberian Husky – Premium Ratgeber
  • Ulmer Verlag
    Autoren: Michael Ebardt, Simone Ebardt-Heid
    Dieses Buch vermittelt alle wichtigen Grundlagen über die Anforderungen, die ein Husky an seinen zukünftigen Halter stellt. Neben einem ausführlichen Rasseporträt kommen Themen wie Beschäftigung, Erziehung, Pflege und Gesundheit des Hundes ebenfalls nicht zu kurz.

  • Siberian Husky – Charakter, Erziehung, Gesundheit
  • Cadmos Verlag
    Autoren: Silvia Roppelt, Nicole Perfeller
    In diesem übersichtlich gegliederten, reich bebilderten Buch finden Sie neben vielen Tipps zur Haltung und Erziehung auch ein Kapitel über den sportlichen Einsatz und die adäquate Auslastung der anspruchsvollen Hunderasse.

  • The Siberian Husky (Englische Ausgabe)
  • Terra-Nova Verlag
    Autor: Lorie Long
    Dieses Buch bietet einen sehr umfassenden Überblick über die Rasse, ihre Geschichte, ihre Haltung und Pflege sowie den sportlichen Einsatz. Es ist gut und flüssig zu lesen und enthält viele Farbfotos.

Die genannten Bücher sind sowohl für Einsteiger als auch für Hundefreunde mit einem soliden Basiswissen geeignet. Profis finden unter den folgenden Titeln weitere nützliche Informationen zum Thema Schlittenhundesport:

  • Reise Know-How Praxis, Mushing – Hundeschlittenfahren
  • Reise Know-How Verlag Rump
    Autor: Thomas Gut
    Dieses Buch ist eine gute Einstiegslektüre für alle, die sich näher mit dem Thema Mushing beschäftigen möchten. Neben vielen praktischen Informationen über das Hundeschlittenfahren werden auch Themen wie Reiseplanung, Ausrüstung und Erste Hilfe abgehandelt.

  • Modernes Schlittenhundetraining
  • Autor: Markus Luft
    Books on Demand
    Dieses Buch ist eine sehr interessante Fachlektüre für Fortgeschrittene. Der Autor ist selbst im Schlittenhundesport aktiv und verfügt über ein großes Fachwissen, welches er sehr anschaulich vermittelt. Konkrete Praxistipps und Hintergrundinformationen, die man sonst nur selten findet, runden das umfassende Werk ab.

Für alle Freunde des Siberian Husky gibt es auch in diesem Jahr wieder ansprechende Kalender mit wunderschönen Aufnahmen der Hunde. Ein schönes Beispiel ist der Kalender

  • Huskys – Wachsam im Schnee (DIN A3)
  • aus dem Calvendo Verlag.

    Auch das Exemplar

  • Huskys-Wandkalender 2015 (DIN A4 quer)
  • Autor: Jens Kalanke
    aus dem Calvendo Verlag ist sehr ansprechend gestaltet und eignet sich hervorragend als geschmackvolles Weihnachtsgeschenk.

Foto: kylpyamme / www.freeimages.com

30th Okt2014

Die 5 beliebtesten Hunderassen in DE

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Der Hund spielt im Leben des Menschen schon über 20.000 Jahre eine Rolle. Seine Domestikation entwickelte sich wahrscheinlich in verschiedenen Teilen der Welt gleichzeitig. Anfangs besaß er hauptsächlich die Aufgabe des Jagdhelfers, mit der Züchtung verschiedener Rassen passten sich seine körperlichen und psychischen Eigenschaften dem Bedarf des Menschen an. So entwickelten sich Hunderassen zur Bewachung des Hofes, zum Schutz von Personen, zum Aufspüren von Verschütteten oder solche, die einfach nur Schoßhund sein sollten. Nachfolgend erfahren Sie, welches in Deutschland die 5 beliebtesten Hunderassen sind.

Platz 5 – Der Jack Russell Terrier

Jack Russell Terrier

Der Jack Russell Terrier stammt ursprünglich aus Großbritannien. Er ist ein quirliger Kerl mit einer Widerristhöhe bis zu 30 Zentimeter. Er ist ein Arbeitshund, daher benötigt er eine Aufgabe. Ist der Jack Russell nicht ausgelastet, kann er seinen Mitmenschen gehörig zusetzen. Er möchte ständig beschäftigt werden. Kümmert sich niemand um ihn, vergeht er sich schon mal an den Möbeln oder an den Schuhen seiner Menschen. Der Jack Russel Terrier ist die geeignete Hunderasse für Sie, wenn Sie sportlich und aktiv sind.

Platz 4 – Der Deutsche Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund wurde in Deutschland gezüchtet. Er ist ein Gebrauchshund, der sich für viele Aufgaben eignet. Beispielsweise wird er zum Hüten von Schafen eingesetzt, die Polizei verwendet ihn als Schutz- und Spürhund. Er kann Rettungs- und Begleithund sein. Der Deutsche Schäferhund ist gelehrig, robust und agil. Er besitzt ein harsches Deckhaar und eine dichte Unterwolle. Der Deutsche Schäferhund muss beschäftigt werden, damit er sein Potential ausleben kann. Am wohlsten fühlt er sich, wenn er Sie ganztags begleiten darf.

Platz 3 – Der Golden Retriever

Golden Retriever

Der Golden Retriever ist ein englischer Wasserhund. Das lassen seine Schwimmhäute zwischen den Zehen erkennen. Er ist ein Apportierhund, der in der Jagd eingesetzt wird. Gern wird er als Familienhund bezeichnet. Der Grund dafür ist sein ruhiges und sanftes Wesen. Der Goldie ist so gutmütig, dass er sich selbst von Kindern einiges bieten lässt. Sie sollten ihn sich jedoch nur anschaffen, wenn Sie ihm viel Auslauf bieten können.

Platz 2 – Der Labrador Retriever

Labrador

Auch der Labrador Retriever stammt aus England. Er gehört zu den Jagdhunden, die auf das Aufspüren von Wild spezialisiert sind. Der Hund eignet sich ebenso als Drogenhund. Der freundliche, kräftige und zuverlässige Hund ist gelehrig und wird daher auch als Begleit- und Blindenhund eingesetzt. Wollen Sie sich einen Labrador Retriever anschaffen, sollten Sie ihn körperlich und geistig fordern können. Sonst entwickelt er Verhaltensauffälligkeiten.

Platz 1 – Der Mischling

Mischling

Der Mensch hat erkannt, dass das Aussehen des Hundes weniger wichtig ist. Es kommt auf seine inneren Werte an. Bei Mischlingshunden ist die Abstammung nicht immer bekannt. Holen Sie sich einen Mischlingswelpen ins Haus, können Sie hinsichtlich seiner körperlichen und charakterlichen Entwicklung viele Überraschungen erleben.

Fotos: bouwm019, zenner, hanspeta, nkzs, cx_ed / www.freeimages.com

18th Sep2014

Hundespielzeug

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Bei der Suche nach dem geeigneten Spielzeug für den geliebten Vierbeiner steht der Hundebesitzer zunächst vor einer schier unüberschaubaren Auswahl unterschiedlicher Produkte verschiedenster Hersteller. So gibt es Lernspielzeug, Intelligenzspielzeug, Wurfspielzeug, Kauspielzeug und Agility-Ausrüstung für Hunde aller Rassen und Altersklassen.

Worauf sollte bei Hundespielzeug geachtet werden?

Hund mit Spielzeug
Zunächst einmal kommt es darauf an, welche Art von Spielzeug Sie für Ihren Vierbeiner wünschen. Dies hängt natürlich in erster Linie damit zusammen, welche Rasse Ihr Hund ist und wie alt er ist. Haben Sie beispielsweise einen Apportierhund, etwa einen Labrador, den Sie unterwegs fordern und dessen Beweglichkeit Sie trainieren möchten, eignen sich Wurfobjekte wie einfache Bälle oder spezielle Wurfspielzeuge hervorragend. Hier gibt es zum Beispiel Schleuderbälle, die an einem stabilen Seil befestigt sind und so besonders weit geworfen werden können. Auch spezielle Hunde-Frisbees machen dem apportierfreudigen Hund großen Spaß und sorgen für eine gute Portion Sport. Für Labradore, Landseer und andere wasserliebende Hunde gibt es außerdem extra wasserfestes Spielzeug, das nicht untergeht.
Für junge Hunde eignen sich Hundeplüschtiere und Kauspielzeuge, da diese seine Kiefermuskulatur stärken und den ausgiebigen Kaubedarf befriedigen. Das Kauspielzeug für Welpen ist aus besonders weichen Materialien, welche die noch jungen Zähne des Hundes auf schonende Weise kräftigen. Bei Kauspielzeugen sollte man auf die Verwendung hochwertiger Materialien achten. Denn Plastik ist nicht nur für den Menschen ungesund, sondern auch für unsere Vierbeiner. So gibt es beispielsweise bunte Baumwollknoten oder Seile, mit denen der Hund stundenlanges Kauvergnügen haben kann. Baumwollknoten haben außerdem den Vorteil, dass sie gleichzeitig eine zahnpflegende Wirkung haben.

Lernspielzeug für Hunde

Hunde müssen nicht nur körperlich, sondern auch geistig auf Trab gehalten werden um ihre Energie und Vitalität zu behalten. Möchten Sie Ihren Vierbeiner geistig fördern, ist spezielles Lernspielzeug die richtige Wahl. Hier gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Spielzeugarten. Beliebt sind besonders Suchspielzeuge, in denen ein Leckerli versteckt wird, das der Hund erst durch geschicktes Vorgehen erreichen kann. Diese gibt es zum Beispiel in Form eines Hundeturms bei dem der Hund mit der Schnauze verschiedene Schubladen in der richtigen Reihenfolge öffnen muss, um an darin platzierte Leckerlis zu gelangen. Auch für den Hundebesitzer ist es meist eine große Freude, dem eigenen Hund bei der Beschäftigung mit seinem Strategiespielzeug zuzusehen.

Spezielles Spielzeug für Huskies?

Huskies sind Hunde mit einem großen Bewegungsbedürfnis. Sie zählen nicht zu den verspieltesten Rassen und können in vielen Fällen mit quietschendem Spielzeug nicht viel anfangen. Möchten Sie Ihrem Husky eine Freude machen, so eignen sich auch für ihn besondere Lernspielzeuge mit Leckerlis und natürlich Kauspielzeug. Da der Husky aber einen extrem ausgeprägten Bewegungsdrang hat, sind für ihn Wurfspielzeuge besonders gut geeignet.

Wo kann man das Hundespielzeug kaufen?

Hundespielzeug aller Art kann man bequem und einfach über diverse Online-Shops erhalten. Aber auch in Tierfachmärkten und sogar in einigen Baumärkten findet man für seinen Liebling genau das Richtige.

Fotos: skyro / www.freeimages.com

27th Mai2014

Discdogging

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Discdogging ist eine beliebte Hundesportart, durch die Verwendung von Frisbee-Scheiben sind raketengleich startende Hunde, rasant fliegende Scheiben und atemberaubende Tricks garantiert. Als Geburtsstunde des Discdogging gilt der 5. August 1974, als in der Spielpause eines Baseballspieles ein Mann und sein Hund das Spielfeld betraten und eine bis dahin noch nie da gewesene Show ablieferten. Der Mann namens Alex Stein und sein agiler Hund Ashley, ein Whippet, waren für ihre Frisbee-Darbietung weder offiziell genehmigt noch angemeldet. Doch die Zuschauer hatten ihre wahre Freude an der Darbietung und der Siegeszug der neuen Hundesportart Discdogging war nicht mehr aufzuhalten. Discdogging macht sich die Tatsache zunutze, dass die meisten Hunderassen ganz wild auf umherfliegende Frisbee-Scheiben sind.

Discdogging

Eigentlich ist Discdogging eine recht simple Angelegenheit, es besteht lediglich aus Werfen und dem erfolgreichen Fang einer Frisbee-Scheibe, doch mittlerweile wurden die Manöver derart perfektioniert, dass Discdogging heutzutage einer zeitgenössischen Kunst gleicht. Discdogging wird im Alleingang mit Hund und Hundehalter praktiziert, aber ist mittlerweile auch fester Bestandteil von Agility-Training in vielen Hundeschulen und Hundesportvereinen. Wenn Sie vielleicht selbst schon einmal am Strand mit ihrem Hund und einer Frisbee-Scheibe gespielt haben, werden Sie bemerkt haben, dass der Vierbeiner schnell Blut geleckt hat und ganz heiß auf die rotierende Scheibe in der Luft ist. Der Frisbee-Spaß kann noch mit etwas cooler Musik und Sonne garniert werden und schon wird kalifornisches Feeling pur gezaubert.

Discdogging ist aber viel mehr, als nur purer Freizeitspaß, denn seit dem Jahre 1994 ist es eine anerkannte Hundesportart, wobei 3 Disziplinen unterschieden und auch Wettbewerbe professionell ausgetragen werden. Discdogging im Freestyle, die sicherlich bekannteste und spektakulärste Variante, bietet Action und viel Kreativität. Im Freestyle können die Akteure jede Menge Action und die volle Kreativität in ihrer ganzen Bandbreite zeigen. Vom Ablauf her ähnelt die Choreografie des Freestyle-Discdogging dem Dogdance. Dabei werden zu selbst ausgesuchter Musik in einer zweiminütigen Performance bis zu 7 Frisbee-Scheiben geworfen. Das Werfen der Scheiben will gelernt sein und auch Sie als Hundehalter werden dabei ins Schwitzen kommen.

Etwas puristischer geht es bei den anderen Discdogging-Disziplinen, Mini-Distance und Long-Distance, zu. Letzterer wertet nur den weitesten Wurf, bei welchem der Hund die Frisbee-Scheibe springend fangen konnte. Bevor Sie mit Discdogging beginnen, lassen Sie ihr Tier bitte vom Tierarzt durchchecken, denn der Hunde sollte für diese anstrengende Sportart gesund sein. Generell sollten Höhe und Weite eines Wurfes jeder Hunderasse angepasst werden und im Wachstum befindliche Tiere sollten auf die Sprünge besser verzichten. Vor jeder Session sollte der Hunde mehrere Stunden nicht gefüttert worden sein, sonst könnte es bei rasanten Aktionen zu einer gefährlichen Magendrehung kommen. Auch die Auswahl der richtigen Frisbee-Scheibe ist entscheidend, längst nicht jede Scheibe ist geeignet für Discdogging. Spezielle Hundefrisbees lassen sich gut zusammenknautschen und weisen keinerlei scharfe Ecken oder Kanten auf. Versteht sich von selbst, dass Discdogging nur auf Gelände mit ebenem, weichen Untergrund und frei von Hindernissen praktiziert werden sollte.

Mehr Infos hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Discdogging sowie http://www.dogma-discdogs.de/

Foto: mzacha / www.sxc.hu

14th Apr2014

Urlaub mit dem Hund

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Jedes Jahr stellt sich für Hundebesitzer die Frage, wohin mit dem vierbeinigen Hausgenossen während der Urlaubszeit. Immer mehr können sich eine Reise ohne Hund nicht mehr vorstellen und suchen deshalb nach einer Unterkunft, in der sein Mitbringen gestattet ist. Auch viele Vermieter von Feriendomizilen erlauben das Mitbringen von Hunden.

Hund am Strand

Welche Möglichkeiten gibt es?

Für alle Seiten ist wahrscheinlich die Anreise mit dem eigenen Pkw am bequemsten. Ihr Vierbeiner findet entweder im Kofferraum oder auf der Rückbank Platz. In beiden Fällen muss aber für eine optimale Sicherung gesorgt werden. Dazu dienen beispielsweise spezielle Gurte, aber auch Sicherheitsnetze und Hundeboxen unterschiedlicher Größe. Letztere können sowohl auf dem Rücksitz, im davorliegenden Fußraum oder im Kofferraum aufgestellt werden. Allerdings ist zuvor eine Eingewöhnungszeit vonnöten, damit ihr Tier sind in dieser Box wohlfühlt.

Sorgen Sie während der Autofahrt für ausreichend Pausen. Optimal wäre es, wenn Sie spätestens nach zwei bis drei Stunden Autofahrt eine längere Pause einlegen, in der sich nicht nur Ihr Hund, sondern auch Ihre eventuell mitreisenden Kinder ausreichend bewegen können. Bieten Sie Ihrem Hund in diesen Pausen ausreichend zu trinken, aber auch etwas zu fressen an.

Reise mit dem Zug und Flugzeug

Wer mit dem Zug oder Bus verreist, muss natürlich ebenfalls für Sicherheit sorgen. Auch hier empfiehlt sich durchaus der Einsatz einer Hundebox. Ansonsten ist es aber auch ausreichend, wenn Ihr Vierbeiner an der kurzen Leine gehalten wird. Bei bestimmten Hunderassen gilt zudem die Maulkorbpflicht.

Für Reisen mit dem Flugzeug ist die Nutzung einer luftdurchlässigen, zugleich aber auch beißfesten Tasche vorgeschrieben. Das Maximalgewicht des Tieres inklusive Tasche darf je nach Airline zwischen sechs bis acht Kilogramm liegen. Ist das Tier schwerer, muss es im klimatisierten Frachtraum in einem speziellen Container mitreisen. Damit Ihr Vierbeiner die Flugreise unbeschadet übersteht, sollten Sie ihm – nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt – eventuell ein Beruhigungsmittel verabreichen.

Reisen ins Ausland

Beabsichtigen Sie, mit Ihrem Hund ins Ausland zu reisen, müssen Sie sich über die dort gültigen Bestimmungen für die Einreise von Hunden informieren. Einige Länder sind hier sehr restriktiv und haben einige Hundearten auf die Verbotsliste gesetzt. So dürfen beispielsweise in Dänemark mittlerweile 13 Hundearten, die nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden, nicht mehr mitgeführt werden. Zeigen Hunde anderer Rassen schwerwiegende Auffälligkeiten, so kann ein dänischer Polizist auch die Einschläferung des Hundes anordnen. Für in andere europäische Länder hingegen genügt meist ein gültiger internationaler Heimtierausweis, ein eingesetzter Mikrochip, eine aktuelle Tollwutimpfung und eine eventuell notwendige Entwurmung. Genauere Informationen zu den Einreisebestimmungen für Tiere finden Sie unter anderem auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Ideale Urlaubsunterkünfte

Wer mit dem Hund verreist, sollte seinen Urlaub entweder in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus, auf einem Bauernhof oder aber auf einem Zelt- respektive Campingplatz verbringen. Hier genießen nicht nur Sie, sondern auch Ihre Hunde das ländliche Leben und die tagtäglichen Spaziergänge. Große Hotelanlagen sollten Sie hingegen – sofern möglich – meiden.

Foto: www.sxc.hu

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