21st Aug2015

Alles rund um die Hundepflege

by admin

Die regelmäßige Hundepflege trägt zur Vorbeugung von Erkrankungen des Vierbeiners bei. Zudem verleiht sie ihm ein ansprechendes Aussehen. Welche Utensilien Sie zum Pflegen Ihres Hundes benötigen, erklärt der nachfolgende Artikel.

Regelmäßige Fellpflege nicht nur bei langhaarigen Rassen wichtig

PudelDie Fellpflege nimmt bei langhaarigen Rassen besonders viel Zeit in Anspruch. Doch auch beim kurzhaarigen Hund sollten Sie sie nicht vernachlässigen. Beim Kämmen beziehungsweise Bürsten des Fells entfernen Sie Staub sowie Schmutz, der sich beispielsweise auf dem Spaziergang angesammelt hat. Sie beugen Verfilzungen vor und massieren den Hund. Vorausgesetzt, Sie verwenden das richtige Pflegeutensil. Für langhaarige Hunde eignet sich ein Kamm mit groben Zinken. Kämmen Sie stets in die Wuchsrichtung der Haare. Verfilzte Regionen müssen Sie besonders behutsam auskämmen. Beginnen Sie dabei an den Enden und arbeiten Sie sich zum Haaransatz vor. Gelingt das Auskämmen der Verfilzungen nicht, hilft nur der Griff zur Schere. Anschließend bürsten Sie das Fell. Es bekommt einen seidigen Glanz. Das Bürsten regt die Durchblutung der Haut an und lockert verspannte Muskeln. Beim kurzhaarigen Hund können Sie auf den Kamm verzichten. Wenden Sie ausschließlich die Bürste an. Bei Hunden, die unter einer sensiblen Haut leiden, empfiehlt sich die Bürste mit Gumminoppen oder mit Naturborsten. Ein sauberes Fell und eine gesunde Haut bieten kaum einen Nährboden für Keime. Auch Parasiten haben es schwerer, sich dort einzunisten. Pflegen Sie das Fell je nach Rasse täglich bis einmal wöchentlich.

Pediküre auch beim Hund notwendig

Die Fußpflege führen Sie beim Hund in verschiedenen Schritten durch. Untersuchen Sie regelmäßig seine empfindlichen Ballen. Bei Entzündungen, Schnittverletzungen oder anderen Problemen tragen Sie ein schmerzstillendes und antiseptisches Mittel auf. Damit der Vierbeiner dieses nicht ableckt, ziehen Sie ihm eine Socke über oder legen Sie einen Verband an. Im Winter ist die Pflege der Ballen besonders wichtig, da die Haut durch Eiskristalle schnell verletzt werden kann. Kontrollieren Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang und tragen Sie vor dem Gang ins Freie präventiv eine Pfotenschutzsalbe beziehungsweise eine Vaseline auf. Einige Hunde neigen zu Entzündungen im Zwischenzehenbereich, die sehr schmerzhaft sind. Sofern Sie derartige Beschwerden feststellen, suchen Sie mit dem Vierbeiner den Tierarzt oder den Tierheilpraktiker auf. Läuft Ihr Hund nur selten auf einem festen Untergrund, wachsen seine Krallen übermäßig. Schneiden Sie diese mit einer Krallenschere. Achten Sie darauf, die Blutgefäße dabei nicht zu verletzen. Sofern Sie sich diese Prozedur nicht zutrauen, lassen Sie sie vom Tierarzt durchführen.

Zahn- und Ohrenpflege nicht vernachlässigen

Viele Hunde haben im Alter Zahn- und Zahnfleischprobleme. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die Zähne Ihres Hundes regelmäßig putzen. Verwenden Sie eine geeignete Zahnbürste sowie eine Zahncreme, die für Hunde geeignet ist. Gehen Sie vorsichtig vor, damit sich Ihr Vierbeiner an diese Maßnahme gewöhnt. Reinigen Sie außerdem die äußeren Gehörgänge Ihres Hundes mit einem Wattepad.

Bildquelle: FreeImages.com / Bethan Hazell

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